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Augenlidstraffung mittels Laser

Welche Laser gibt es für eine Augenlidstraffung?

Grob vereinfachend kann zwischen chirurgischen Laser und kosmetischen Laser unterschieden werden.

Chirurgische Laser sind Ärzten vorbehalten. Kosmetische Laser finden sie auch im Kosmetikstudio, Heilpraktiker, Elektromarkt Ihres Vertrauens, ebay und anderswo.

Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Stärke / Intensität des Lasers, als auch die Wellenlänge.

Nachstehend wird die Wirkungsweise von kosmetischen Lasern beschrieben.

Wirkprinzip einer Augenlidstraffung durch einen kosmetischen Laser

Nach der Behandlung mit einem kosmetischen Laser, die übrigens meist  in einer lokalen Betäubung durchgeführt wird, wird die Haut nur oberflächlich angekratzt. Die Heilung dieser Region läuft in der Regel sehr schnell ab, da es sich dabei nur um kleinere Schürfwunden handelt und der Körper schnell Schorf zur Wundheilung bildet.

Wirkprinzip ist die berechtigte Hoffnung, dass sich nach Abheilung der Schorfbidlung das entstehende Narbengewebe sich zusammenzieht / kontrahiert und somit die haut, hier die Augenlider geringfügig strafft.

Langzeitergebnis durch eine kosmetische Laserstraffung

Da bei diesem Verfahren kein überschüssiges Gewebe entfernt wird sind nur geringe Straffungserfolge zu erwarten. Da sich an der  der auf die Augenlider einwirkenden Schwerkraft nichts ändert (Naturgesetz), die Narbenkontraktur auch nur geringfügig ist , sollte man keine hohen Erwartungen an eine langzeitige Straffung stellen.

Frau Augenlidstraffung

Chirurgischer Laser für die Augenlidstraffung

Alternativ hat der behandelnde Chirurg die Möglichkeit die Operation mit einem chirurgischen Lasern auszuführen. Den sogenannten Schneide-Lasern. Diese haben zwar die gleiche Funktion wie ein Skalpell, bringen aber möglicherweise minimale Vorteile mit sich. Das könnten zum Beispiel sein:

  • Weniger Nachblutungen.
  • eventuell schnellere Wundheilung

Ob dadurch geringe Blutergüße entstehen, bzw. eine schnellere Heilung erfolgt  wird kontrovers gesehen.

Hintergrund ist, dass Verletzungen im Gesicht, wahrscheinlich aufgrund der guten Durchblutung ohnehin sehr schnell abheilen. Ob hier ein Laser einen zusätzlichen vorteil verschafft ist deshalb umstritten.

Goldstandard ist meist das Skalpell

In der Regel werden Augenlidstraffungen mit einem Skalpell durchgeführt. Der behandelnde Chirurg kann alternativ die Benutzung eines Lichtskalpells oder eines Lasers in Betracht ziehen, zum Beispiel: einem Dioden-, CO²- oder einem Plasma-Laser. Mit diesen medizinischen Werkzeugen ist er in der Lage nicht nur die obersten Hautschichten abzutragen, sonder auch überschüßiges Gewebe zu entfernen. Auch diese schneidenden Verfahren werden fast immer in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Wie wird die Straffung erzielt?

Das Augenlid besteht aus vielen verschiedenen Schichten. Dazu zählt die Haut, das Fettgewebe, die Muskelfasern und die Unterhaut. Der Trick bei den nicht operativen Augenlidstraffung ist es, durch das Abtragen bzw. laienhaft ausgedrückt, das Zerkratzen der obersten Hautschichten, einen Heilungsprozess durch den Körper zu erzwingen. Der Grint verheilt und die umliegende Haut wird gestrafft, da sich die Zellern in dieser Region erneuern. Durch diesen Prozess wird eine Straffung erzielt.

Einschränkungen der kosmetischen Laserstraffung

Allerdings wird jetzt bereits das Problem dieser Methode klar. Sie ist nur für sehr kleine Straffungen geeignet und das Ergebnis ist nicht immer von Dauer. Patienten mit stark ausgeprägten Augenliderfalten sind für dieses Verfahren nicht geeignet. Hier kommt der Schnitt durch einen Chirurgen in Spiel, der sogar weitaus mehr Gestaltungsraum und bessere Ergebnisse bietet. Daher verwenden wir in der Privatklinik-Schloßstraße überwiegend das klassische Verfahren (Goldstandard) via Skalpell und Schnitt für Ihre Augenlidstraffung.

Alles weitere zu dem Behandlungsverfahren ohne Operation, sowie der Wirkungsweise finden Sie in unserer Übersicht: