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Der in Stein geschlagene Jüngling galt als das Schönheitsideal der Antike. Gehegt und gepflegt von aufopferungsvollen Nymphen – wie könnte es auch anders sein – war seine Schönheit derart blendend, dass er sich vor allem den Neid seiner männlichen Kontrahenten zuzog. Einen von ihnen machten seine männlichen Vorzüge derart rasend, dass dieser sich eigens in einen Eber verwandelte, um der schier übermächtigen männlichen Anmut ein blutiges Ende zu bereiten.

Entgegen aller gängigen Klischees ist es nicht der fleisch gewordene Wettbewerb, der unsere Patienten zu uns in die Privatklinik-Schlossstraße führt. Das Gegenteil ist der Fall. Ernsthafte psychische und physische Probleme beispielsweise hervorgerufen durch Vorhautverengung, Sterilisation, missglückte Beschneidungen und Genitalinfektionen sowie der oft lebenslange Spott aufgrund eines Mirkropenis zementieren den Leidensweg vieler Patienten, bevor sie den Weg zu einem Intimchirurgen finden.

In der Privatklinik-Schlossstrasse finden Sie für Ihre Fragen rund um die Intimchirurgie immer einen kompetenten und einfühlsamen Ansprechpartner. Für Ihr individuelles Anliegen steht Ihnen ein Team von erfahrenen und qualifizierten Ärzten zur Verfügung.

Penis

Bei keinem anderen männlichen Körperorgan wird die Form zur vermeintlich richtigen Norm erhoben. So soll im nicht erigierten Zustand die durchschnittliche Länge des Penis bei circa 7-10 cm und der Durchmesser bei circa 3 cm liegen. Im erigierten Zustand liegen die Maße bei circa 16 cm Länge und etwa 4 cm für den Durchmesser. Drei Schwellkörper sind dafür verantwortlich. Dazu gehören die seitlich angeordneten Penisschwellkörper, die den Penisrücken bilden und während der Erektion für die Versteifung sorgen.

Auf der Unterseite des Penis liegt das venöse Schwellgewebe, der Harnröhrenschwellkörper. In ihm wird während der Erektion der Blutabfluss gedrosselt bzw. gestaut. An der Spitze des Penis befindet sich die Eichel, die ebenfalls aus Schwellgewebe besteht und im nicht erigierten Zustand von der Vorhaut bedeckt wird.

Gerade bei dem Penis ist nichts gerade. So ist die Form des Penis in der Regel leicht gekrümmt und er neigt sich ein wenig zur rechten oder linken Beckenseite des Mannes.

Testosteron

Nicht leidig sondern leydig geht es bei der Bildung des männlichen Geschlechtshormons, des Testosteron, zu. Es wird zwischen den Hodenkanälen in den sogenannten Leydigzellen, benannt nach dem Würzburger Anatom und Zoologen Franz von Leydig, gebildet.

Ab der Pubertät sorgt in erster Linie das Testosteron für das Wachstum des Penis, der Muskeln, der Behaarung und leider auch für die Bildung der sogenannten Gehmeinratsecken.

Vorhaut

Aus zwei Hautschichten besteht die Vorhaut – dem Außenblatt (äußerer Haut) und dem Innenblatt (Schleimhaut). Diese beiden Blätter sind beweglich und lassen sich verschieben. Aufgaben der Vorhaut sind vor allem die Bewahrung der Eichel vor Austrocknung und Verletzung. Unter der Vorhaut kann sich jedoch das sogenannte Smegma ansammeln.

Smegma kommt aus dem Griechischen und bedeutet Seife, dabei verweist der Begriff auf das Aussehen dieser Ablagerung. Ironischerweise ist es zumeist der mangelnden Hygiene geschuldet, wenn sich dieses weißliche Gemisch aus Talg, Bakterien, Sperma, Urin und dem Detritus, den Rückständen des erkrankten Eichelgewebes, bildet.

Prostata

Unterhalb der beiden Samenbläschen, die trotz ihres Namens nicht den Samen speichern, sondern eher als eine Art Energielieferant für das Sperma fungieren, liegt die Prostata. Umgangssprachlich wird die Prostata auch Vorsteherdrüse oder salopper formuliert – Vordermann – genannt.

Ihre Hauptaufgaben bestehen zum einen in der Sekretbildung, zum Schutz und zur Verflüssigung des Samens und zum anderen in der Unterstützung des Blasenhalses. Hier sorgt sie dafür, dass beim Wasserlassen die Spritzkanäle und die Gänge der Prostatadrüsen verschlossen werden und verhindert damit ein Eindringen des Urins.

Hoden

Obgleich äußerlich sichtbar zählen die Hoden zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes. In denen darin liegenden Nebenhoden wird der männliche Samen (medizinisch: Sperma) gebildet und in den Samenleiter transportiert. Über die Harnröhre wird das Sperma dann bei der Ejakulation abgegeben.

Hodensack

Im Hodensack (medizinisch: Skrotum) befinden sich die Hoden, denn nur außerhalb des Körpers finden sie die für die Produktion von Samen ideale Temperatur von circa 33 Grad Celsius. Wärme, Kälte und nicht zuletzt sexuelle Erregung gehen sprichwörtlich „auf den Hodensack“. Wärme führt zur Dehnung der Haltebänder und zur Verdünnung der Haut, sodass der Hodensack vom Körper hängt. Bei Kälte und sexueller Erregung hingegen, zieht sich der Hodensack durch Verkürzung der Haltebänder und Verdickung der Haut zusammen. Mutter Natur hat klugerweise dafür gesorgt, dass nicht ein Ei dem anderen gleicht. Das bedeutet, dass nur durch die leicht verschobene Lage der Hoden eine ungehinderte und schmerzfreie Bewegung für den Mann möglich ist.

Beschneidung der Vorhaut / Zirkumzision

Religiös-Kulturelle Gründe

Eine Beschneidung der Vorhaut kann aus religiösen und kulturellen Gründen erfolgen, wie z.B. in den jüdischen und islamischen Kultur- und Glaubensgesellschaften. So liegt der Ursprung der jüdischen Beschneidung Brit mila in der Torah und symbolisiert nach dem Buch Genesis 17/11 den Bund zwischen Gott und dem jüdischen Volk.

Die Beschneidung des jüdischen männlichen Kindes zählt zu den wichtigsten Geboten und erfolgt am achten Tag nach dessen Geburt. Die Beschneidung Hitan in islamischen Kreisen hingegen symbolisiert die Anerkennung der Vorbildstellung des Propheten Mohammed und ist zugleich ein Initiationsritus, bei dem der Junge in die erwachsene männliche Gemeinschaft aufgenommen wird. Aus diesem Grunde findet sie zumeist im Alter von sieben Jahren statt.

Medizinische Gründe

Bei einer Vorhautverengung (medizinisch: Phimose) lässt sich die Vorhaut nur sehr schwer bis gar nicht bewegen. Das ist zunächst bei dem Neugeborenen der Fall und verändert sich entsprechend bis zum Beginn des siebten Lebensjahres.

In manchen Fällen jedoch kann die verengte Vorhaut schon in jungen Jahren zu Problemen beim Wasserlassen führen und durch die erschwerten Hygienebedingungen kann es zu infektiösen Ablagerungen am Eichelgewebe kommen. Ab der Pubertät kann eine verengte Vorhaut bei der Erektion nicht nur erhebliche Schmerzen, sondern auch ein Einreißen der Vorhaut verursachen. Im äußersten Fall kann dadurch das Eichelgewebe derart gequetscht werden, dass die Blutversorgung akut behindert und das Eichelgewebe durch die entstandenen Ödeme nekrotisch wird. Hierbei handelt es sich um eine Paraphimose. Umgangssprachlich spricht man aufgrund des Erscheinungsbildes von einem spanischen Kragen.

Einen bereits legendären Ruf genießt die berühmte Hasenpfote, der sich manch ein Ballett-Titan bedient haben soll, um sein bestes Stück in Szene zu setzen. Doch auch der Mann von nebenan greift manchmal in die Trickkiste der schönen Verheißungen. Dort kommen dann Cremes, Pillen und Streckgeräte ans Licht, allesamt mit dem Versprechen einen Mehrwert an Volumen zu schaffen.

Abgesehen von kostspieligen und enttäuschenden Resultaten, ist menschliche und damit auch männliche Größe keine Frage von Zentimetern. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Privatklinik-Schlossstrasse wissen wir jedoch, dass durchaus ernsthafte Beweggründe für einen intimchirurgischen Eingriff existieren.

Penisverlängerung

Bei dem Eingriff einer Penisverlängerung erfolgt ein etwa 1,5 cm langer Schnitt an der Peniswurzel. Mittels dieser Öffnung werden die Penishaltebänder (medizinisch: Ligamente) zunächst getrennt, einige Zentimeter mit Silikon aufgefüllt und anschließend wieder vernäht.

Das Penisgewebe, dass sich gewöhnlich unsichtbar im Beckenraum des Mannes befindet, kann so behutsam hervorgezogen werden. Durch dieses Verfahren ist eine Penisverlängerung von einigen Zentimetern möglich und auch die optimale Penetration des Penis bleibt dabei erhalten.

Penisverdickung

Die Penisverdickung (medizinisch: Penisaugmentation) erfolgt in unserer Klinik durch den Einsatz von Muskelgewebe. Bei diesem Verfahren wird dem Patienten zuvor Muskelgewebe entnommen und anschließend für die Penisverdickung steril aufbereitet.

Bei der Penisverdickung mittels Muskelgewebes handelt es sich aufgrund des körpereigenen Stoffes um eine äußerst effektive Behandlungsweise. Durch dieses Vorgehen wird eine sehr natürliche und dauerhafte Penisform erreicht. In der Privatklinik-Schlossstrasse finden die Eingriffe zur Penisverlängerung und zur Penisverdickung unter Vollnarkose statt. Dabei können Sie den erfahrenen Operateuren uneingeschränkt vertrauen.

Für Ihre umfassende Erholung sorgt neben der familiären Klinikatmosphäre vor allem unser einfühlsames und engagiertes Pflegeteam, dass Sie Rund-um-die-Uhr betreut.

Penisplastik

Der Eingriff für eine Penisplastik (medizinisch: Phalloplastie) kann durch verschiedene Ursachen indiziert sein. Gravierende Verletzungen des Penis durch einen Unfall oder nach einer Tumorbehandlung, können Anlass zu diesem intimchirurgischen Eingriff sein.

Die Penisplastik stellt eine große Herausforderung an die plastisch-ästhetische Chirurgie dar. Aus körpereigenen Gewebe, das hauptsächlich dem Wadenbein entnommen wird, erfolgt die Rekonstruktion des Penis.

Neben den ästhetischen Ansprüchen geht es insbesondere um die Herstellung sämtlicher Funktionen, wie problemloses Wasserlassen, befriedigenden Sexualverkehr und der sensitiven Wahrnehmung.