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Wir sind eine kleine Privatklinik in der Schloßstrasse in Berlin mit exzellentem Ruf im Bereich plastische Chirurgie.

Wir selbst operieren keine Magenverkleinerungen! Jedoch kommen viele Patienten nach einer erfolgreichen Magenverkleinerung zu uns, um nunmehr die überschüssigen Bauchfalten z.B. durch eine Bauchdeckenstraffung beseitigen zu lassen. Vereinzelt werden diese Kosten sogar durch einige wenige gesetzliche Krankenkassen auf Anfrage übernommen. Private Krankenversicherungen kommen sehr viel öfters für diese Folgekosten auf. Bitte klären Sie dies direkt selbst mit evtl. Kostenträgern ab.

Unser Motto lautet: Leistungen in guter Qualität zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie bezahlen nicht für einen Namen, sondern für Qualität auf Basis langjähriger Erfahrung.

Verkleinerungen des Magens oder Schlauchmagenoperationen, die, wie andere Methoden der chirurgischen Therapie, gegen krankhaftes Übergewicht wirken, führen wir nicht durch. Trotzdem kümmern wir uns gerne um Menschen, die in solchen Methoden den letzten Ausweg sehen, da die Anzahl dieser kontinuierlich steigt. Deswegen bietet unsere Privatklinik in der Schloßstrasse in Berlin vorab Informationen zur Magenverkleinerung an. Des Weiteren bieten wir nach einer Verkleinerung des Magens nötige Nachfolgebehandlungen wie Bauchdeckenstraffung in unserer Privatklinik in der Schloßstrasse in Berlin an.Grundsätzlich gibt es mehrere Methoden zur Verkleinerung des Magens:

 

  • Schlauchmagenoperation (echte Verkleinerung des Magens)
  • Magenballon
  • Magenband
  • Magenbypass
Magenverkleinerung
Magenverkleinerung

Plastische Chirurgie – echte Verkleinerung des Magens (Schlauchmagenoperation)

Eine echte Verkleinerung des Magens (Schlauchmagenoperation) eignet sich für extrem übergewichtige Menschen, bei denen ein Magenband nicht infrage kommt, weil es nicht in der Lage ist, Menschen, die viel Süßes zu sich nehmen, zu helfen. Verkleinerung bedeutet bei der Schlauchmagenmethode die Entfernung eines Großteils des Magens, sodass ein zusammengenähter, dünner Schlauch übrig bleibt.

Für den Patienten ist wichtig, dass weniger Magen weniger vorhandene Magenzellen bedeutet. Diese schütten das Hungerhormon Chrelin aus. Eine Folge einer Verkleinerung des Magens ist aus diesem Grund weniger Hungergefühl. Des Weiteren ist der Patient nach der Operation nicht mehr in der Lage, die gleiche Menge Nahrung zu sich zu nehmen wie vorher. Das bedeutet, der Schlauchmagen eignet sich hervorragend, um die Nahrungsmenge zu verringern.

Vor der Operation vorhandenes Sodbrennen verstärkt sich in vielen Fällen nach der Operation. Weiterhin entwickelt sich in vielen Fällen Sodbrennen erst nach der Operation. Deshalb ist in wenigen Fällen eine Umwandlung des Schlauchmagens in einen Magenbypass nötig.

Ein weiterer Nachteil des Schlauchmagens sind häufiger auftretende Undichtigkeiten an der langen Klammernaht als beim Bypass. Diese dauern in der Regel bis zu zwei Wochen an. Bei Schmerzen links unter den Rippen, die bis in die Schulter ausstrahlen sowie bei Fieber, Unwohlsein und Herzjagen empfiehlt es sich, umgehend den Arzt zu konsultieren.

Eine Verkleinerung des Magens erlaubt in der Regel ein normales Leben. Voraussetzungen sind, kalorien- und kohlensäurehaltige Getränke meiden sowie die aufgenommene Nahrung gut kauen.

Magenballon

Keines chirurgischen Eingriffs bedarf ein Magenballon. Das bedeutet, eine Verkleinerung des Magens im eigentlichen Sinne findet hier nicht statt. Vielmehr füllt ein Ballon einen Teil des Magenvolumens, was ein Sättigungsgefühl hervorruft.

Der Ballon besteht aus dehnbarem Silikon und lässt sich durch den Mund in den Magen einführen. Dort platziert folgt die Füllung des Ballons mit einer sterilen Kochsalzlösung über einen am Ballon befindlichen Schlauch. Letzteren entfernt der Arzt anschließend, sodass sich die Dichtung am Ballon von selber schließt.

Das Einsetzen des Ballons erfolgt in der Regel mithilfe einer lokalen Betäubung. Nach wenigen Monaten erfolgt die Entfernung mittels eines Endoskops nach vorheriger Entleerung des Magens über den Mund.

Der Magenballon dient in der Regel als Vorbereitung auf einen chirurgischen Adipositaseingriff, um das Gewicht des Patienten im Vorfeld zu verringern. Zur dauerhaften Gewichtsabnahme eignet er sich nicht wegen der vielen möglichen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und andere.

Magenverkleinerung

Magenband

Um einen befüllbaren Silikonschlauch handelt es sich beim Magenband. Dieses trennt den Magen in einen großen und einen kleinen Teil. Der Arzt legt das Magenband in der Regel über den oberen Teil des Magens. Über ein in der Unterhaut platziertes Ventil ist er in der Lage, selber zu bestimmen, wie viel Luft er in das Magenband einlässt. Anders ausgedrückt, wie eng er das Magenband einstellt. Die Folge ist, dringt Nahrung in den oberen Teil des Magens, entsteht Druck auf das Magenband, sodass das Sättigungsgefühl früher eintritt.

Mit einem Magenband ist der Patient nicht mehr in der Lage, viel Nahrung auf einmal zu sich zu nehmen. Trotzdem muss er auf kalorienarme Nahrungsaufnahme achten, da Kalorien das Magenband ungehindert passieren. Der Vorteil eines Magenbands gegenüber einer echten Verkleinerung des Magens ist, dass es sich entnehmen lässt. Wie bei allen chirurgischen Eingriffen birgt ein Magenband Risiken wie Infektionen, Überdehnung des Magens und andere.

Plastische Chirurgie – Magenbypass

Beim Magenbypass erfolgen die Abtrennung eines kleinen Teils des Magens vom Restmagen und der Anschluss einer hochgezogenen Dünndarmschlinge am Vormagen. Durch die teilweise Deaktivierung des Darms ist es dem Patienten unmöglich, die gleiche Nahrungsmenge wie vorher aufzunehmen. Gleiches gilt für die Nahrungsmenge, die sein Körper in der Lage ist, zu verdauen und einzulagern.

Der Magenbypass ist die bessere Lösung für eine gute Gewichtsreduktion als der Schlauchmagen und reguliert den Blutzucker besser. Der Nachteil: Wegen der ausgeschalteten ersten Dünndarmabschnitte ist eine lebenslange Einnahme von Vitamin und Kalzium notwendig. Wichtig ist es, übermäßigen Alkoholkonsum zu vermeiden. Dieser dringt direkt in den Dünndarm und in der Folge in die Leber, wo er in der Lage ist, erhebliche Schäden anzurichten. Des Weiteren führt die Aufnahme von viel Zucker bei einigen Patienten zu Kreislaufproblemen, Schweißausbrüchen und Herzjagen.

Jeder Magenbypass lässt sich operativ rückgängig machen, was in seltenen Fällen nötig ist. Diese Operation ist schwierig und zeitaufwendig und birgt eine hohe Komplikationsrate. In seltenen Fällen kommt es zu Unterzuckerungen, die einer speziellen medikamentösen und diätetischen Behandlung bedürfen.

Die Vor- und Nachteile einer Verkleinerung des Magens

Die Vorteile:

  • Garantierte Gewichtsabnahme
  • In vielen Fällen finanziert durch Krankenkassen
  • Abnehmen ohne Hungergefühl
  • Automatische Umstellung auf eine gesündere Ernährung

Innerhalb von zwei Jahren lassen sich durch eine Verkleinerung des Magens 70 Prozent oder mehr der überflüssigen Pfunde abbauen. Dadurch verschwinden in der Regel Folgeerscheinungen des Übergewichts wie hoher Blutdruck und andere.

Wie weiter unten erwähnt, finanzieren Krankenkassen in vielen Fällen eine Verkleinerung des Magens. Des Weiteren bewirkt die Verkleinerung des Magens ein früheres Sättigungsgefühl, sodass sich Pfunde abbauen lassen, ohne ein Hungergefühl zu verspüren.

Die Nachteile:

  • Operative Eingriffe sind mit Risiken verbunden
  • Strenge Einhaltung der Vorgaben des Arztes nötig
  • Andere Ernährung nötig

Wie alle operativen Eingriffe sind Magenverkleinerungen mit Risiken verbunden, wie die Gefahr einer Infektion. Des Weiteren bedeutet eine Verkleinerung des Magens, dass sich der Patient anders ernähren und die Vorgaben des Arztes einhalten muss. Letztendlich ist das Zusammenspiel des Eingriffs und eine die Umstellung auf eine gesündere Ernährung Voraussetzung, um gesund abzunehmen.

Magenverkleinerung – Wer bekommt sie und wer trägt die Kosten?

Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Verkleinerung des Magens unter der Voraussetzung, dass alle anderen Wege zur Gewichtsabnahme versagten, was der Interessent an einer Magenverkleinerung nachzuweisen hat. Dies gilt gleichermaßen für Menschen mit Übergewicht oder Fettleibigkeit (Adipositas).

Das bedeutet, der Interessent muss vor der Bewilligung der Kostenübernahme verschiedene Diäten ausprobieren. Des Weiteren hat er am besten Bewegungs- und Ernährungstherapien in Anspruch genommen sowie eine Psychotherapie oder eine stationäre Rehamaßnahme hinter sich. Wenn alle diese Maßnahmen keinen Erfolg brachten und der Interessent weitere Kriterien erfüllt, übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Kosten.

Weitere Kriterien sind: ein BMI von 40 oder größer, ein BMI von 35 mit Folgeerscheinung wie Diabetes mellitus. Des Weiteren lässt sich eine Verkleinerung des Magens ab einem Lebensalter von 18 Jahren, maximal bis zum 65. Lebensjahr durchführen. Außerdem gilt: Das Übergewicht muss drei Jahre oder länger bestehen. Alkohol- oder Drogensucht schließt eine Verkleinerung des Magens in der Regel aus. Gleiches gilt für eine Depression, es sei denn, Übergewicht ist die Ursache.

Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt bei einer Verkleinerung des Magens?

In der Regel erfolgt die stationäre Aufnahme des Patienten am Tag der Operation oder einen Tag davor. Nach der Operation ist ein Krankenhausaufenthalt von drei bis vier Tagen Durchschnitt. Wenige Patienten sind in der Lage, das Krankenhaus zwei Tage nach der Operation zu verlassen. Bei zehn Prozent aller Patienten ist ein längerer Krankenhausaufenthalt nötig, der bis zu sieben Tage andauert. Des Weiteren ist in einigen Fällen eine Vorbereitungsphase nötig, die sich am besten stationär durchführen lässt.